Homophobie der Moslems oder die offene Flanke der Grünen

Von Andreas Harlaß

Wenn Claudia Roth mit tränenerstickter Stimme das "Leid der vielen Flüchtlinge" vor laufenden Kameras mimt, kann man entweder darüber lachen - weil sie dabei immer guckt wie ein Mops mit Bauchkneipen - oder stellt sich ernsthaft die Frage, ob Roth nebst ihren Polit-Kohorten, die ebenfalls für grenzenlose Zuwanderung nach Deutschland plädieren, den letzten Schuss nicht gehört haben.

Denn fragt man einen, der meist aus dem islamisch geprägtem Umfeld stammenden Ankömmlinge, was er von bekennenden, homosexuellen Männern hält und ob er sich vielleicht mit einem anfreunden und dessen Minderheiten-Rechte kämpfen möchte, sollte man entweder geübter Nahkämpfer sein oder schnelle Beine haben. Bekanntermaßen hassen fasst alle Moslems Schwule. "Du schwule S..." ist eine der meistgebrauchten Wut-Floskeln der auf Deutsch radebrechenden Jung-Türken, -libanesen oder -araber. Dicht gefolgt von Herabwürdigungen wie: "Du Opfer", "Sch...-Kartoffel" oder "Sch...-Deutscher."
Natürlich sind nicht alle so.

Aber viele! Haben Hofreiter, Roth, Göring-Eckardt, Trittin oder Özdemir schon einmal über latente "Homophobie" ihrer sonst geh&aum;tschelten "Moslem-Migranten" gegreint? Wer es schon einmal gehört hat - bitte melden!

Sobald ein katholischer Geistlicher nur das Hohelied auf die klassische Familie anstimmt - also Mutter, Vater, Kind(er) - muss er sich gefallen lassen, in der grüntickenden Öffentlichkeit zumindest als "rückwärtsgewandt" betitelt zu werden. "Homophobie" - was für ein Wort! - vermuten Grüne allerorten. Selbst wenn vor dem Dresdner Rathaus anlässlich des "Christopher Street Day" nicht die Regenbogenfahne gehisst wird steht die, gesetzlich zur Neutralität verpflichtete Verwaltung unter Generalverdacht, etwas gegen Schwule zu haben.

Dagegen spricht laut führenden Grünen nichts gegen den Beitritt der Türkei in die EU. So erklärten Roth und Özdemir einhellig: "Trotz der im Oktober 2005 nach einstimmigem Beschluss aufgenommenen Beitrittsverhandlungen ist das Land von einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union noch weit entfernt. Das liegt nicht nur an Ankara selbst, sondern auch am fehlenden Bekenntnis der EU zu einer glaubwürdigen Beitrittsperspektive."

Da stört es weniger, dass die nur 79 in der Türkei inhaftierten Homosexuellen laut "Der Spiegel" ein eigenes, nur für sie bestimmtes Gefängnis bekommen, weil sie Übergriffen nicht nur durch Mithäftlinge, sondern auch durch Justizpersonal ausgesetzt seien.

In Russland lässt sich der grüne Vorzeigeschwule Volker Beck sogar vermöbeln, weil er in Moskau gegen russische Homophobie bei einer Demo rumtanzte. Warum fährt Beck nicht nach Ankara und protestiert gegen Erdogans Schwulenhass? Das bleibt wohl sein Geheimnis. Fragen über Fragen, die wahrscheinlich ein Grünen-Politiker in der deutschen Öffentlichkeit auch so bald nicht beantworten muss. Das politisch-korrekte Mehltau-Klima lässt solche Fragen der linksgrün gestrickten Medienlandschaft einfach nicht zu.

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