39. Internationaler Museumstag in den Richard-Wagner-Stätten Graupa eröffnet - Mitglieder des Sächsischen Landtages Karin Wilke und Detlev Spangenberg nahmen am Festakt teil

"Museen in der Kulturlandschaft" lautete das Motto des 39. Internationalen Museumstages, der jährlich vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufen wird und an dem sich in diesem Jahr 1700 Museen in  Deutschland beteiligten. Ort der bundesweiten Eröffnungsveranstaltung durch den derzeitigen Bundesratspräsidenten und Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich waren am 22. Mai (gleichzeitig der Geburtstag Richard Wagners), die Richard-Wagner-Stätten Graupa bei Pirna. Mit der Auswahl wurde die erfolgreiche Ausrichtung als Erlebnis-Museum honoriert.

Am Festakt mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nahmen auch die Landtagsabgeordneten der AfD Karin Wilke und Detlev Spangenberg als kulturpolitische bzw. tourismuspolitische Sprecher der Fraktion teil.

Sachsen ist das einzige Bundesland, das Kultur als Staatsziel in der Verfassung verankert hat. Erfolgreiche Kulturarbeit setze eine Gesellschaft voraus, die Kultur schätzt, die Kultur und Politik als Schnittstelle sieht. Museen seien eine der letzten Institutionen, die in ganzer Fläche noch vorhanden sind, die zugleich Orte der Begegnung und Bildung sind, so Pirnas Oberbürgermeister  Klaus-Peter Hanke und  der Präsident des ICOM Dr. Michael Henker. Zugleich sind Museen Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements, der Verwurzelung in der Bevölkerung. In Graupa ist es der Gaßmeyer-Förderkreis, der sich seit Gründung der Wagner-Gedenkstätte für deren Pflege engagiert. Bundesratspräsident Tillich: "Museen sind eine Einladung an Menschen aus aller Welt, unsere Kultur kennenzulernen." Die besondere Stellung der Musikkultur in deutschen Landen sei auch eine einzigartige Leistung des deutschen Jahrhunderte währenden Föderalismus gewesen, Kultur nicht nur in Doppelhaushalten der Landtage zu denken, so Prof. Eckart Köhne vom Deutschen Museumsbund. So hätte auch  Wagner die Dezentralisierung als Staatsform, die Kunst und Kultur gefördert.

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