Vortrag zum Waffenrecht in Deutschland: „Sportschützen und Jäger unter Generalverdacht?“ – Zum Vorschlag der EU zu einer neuen Feuerwaffenrichtlinie

Auf Einladung der Burschenschaft Arminia, vertreten durch Gordon Engler, sprach der Landtagsabgeordnete Detlev Spangenberg am 28.04.2016 über das Waffenrecht in Deutschland.  Etwa 30 interessierte Gäste folgten der ca. 45-minütigen Bildschirmpäsentation.

Im Vortrag wolle er aufzeigen, wie die EU immer stärker in die Rechte der Bürger eingreifen will, sagte Spangenberg. Vor allem EU und die Vertreter der Grünen seien es, deren Angriffe auf das bestehende Waffengesetz zunehmen würden. Erläutert wurden die gesetzlichen Bestimmungen rund um den Waffenbesitz, der Unterschied zwischen Waffenschein und Waffenbesitzkarte sowie allgemeine Voraussetzungen, um überhaupt in den Besitz einer Waffe zu kommen. Deutschland, so Spangenberg, hat eines der schärfsten Waffengesetze weltweit und somit ist es nicht nach vollziehbar, hier wie von der Partei Bündnis 90/Grüne noch Verschärfungen einzubauen. Gleichzeitig kritisierte Spangenberg den Versuch, illegale Waffenbesitzer und Terroristen mit den Sportschützen, Jägern und Sammlern in Verbindung zu bringen, wie es die Richtlinie 91 vom 18.01.2015 der Europäischen Kommission darstellt.

Anschließend folgte eine lebhafte Diskussion, in der auch AfD-Mitglied Hans-Joachim Klaudius als Oberstleutnant der Reserve Fachspezifisches einbringen konnte. Ebenfalls vertreten war Matthias Scholz von der „Jungen Alternative“.

 

Foto, von li.:
Gordon Engler (Burschenschaft Arminia), Matthias Scholz (Junge Alternative), Detlev Spangenberg, MdL

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