AfD-Abgeordnete Andrea Kersten: Landesregierung blockiert Ursachenforschung über den hohen Krankenstand der sächsis

Auf Antrag der AfD-Fraktion befasste sich der Sächsische Landtag mit der Evaluation des Krankenstandes des sächsischen Lehrpersonals. AfD-Politikerin Kersten: "Wir haben in Sachsen derzeit 434 langzeiterkrankte Lehrkräfte, eine alarmierend hohe Zahl. Es drängt sich der Verdacht auf, dass psychologisch bedingte Erkrankungen ursächlich für diese Situation sein könnten. Indizien dafür sind die in den letzten Jahren stetig steigenden Schülerzahlen pro Klasse, die immer heterogener werdende Zusammensetzung der Klassen, die Zunahme von Integrationsschülern ohne den entsprechenden Fachlehrerausgleich, eine älter werdende Lehrerschaft als auch ein Aufgabenspektrum, welches immer umfangreicher wird. Ergebnis der Evaluierung soll sein, Auskunft darüber zu erhalten, ob psychische Ursachen für die Langzeiterkrankungen vorliegen und deshalb Handlungsbedarf besteht." Die Landesregierung lehnte den Antrag ab. Mit dem Verweis auf datenschutzrechtliche Gründe. Andrea Kersten: "Natürlich können wir die Lehrer auf einer freiwilligen Basis befragen und so dem Datenschutz Rechnung tragen. Dieses Verfahren hat sich schon in den Gesundheitsberichten hervorragend bewährt. Außerdem kann ein externes Unternehmen die Befragung durchführen. So umgeht der Freistaat die rechtlichen Bedenken, dass er seine eigenen Angestellten nicht befragen darf."

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