AfD-Abgeordneter Carsten Hütter: Wahre Kosten pro Asylbewerber sind weitaus höher!

Wegen des ungebremsten Zuzuges von Asylbewerbern vor allem aus dem Kosovo werden bis morgen erneut 120 Asylbewerber in der Mehrzweckhalle der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen untergebracht. Dazu erklärt Carsten Hütter AfD-Landtagsabgeordneter aus dem Erzgebirgskreis und sächsischer Vize-Chef der "Alternative für Deutschland": Es ist ein Fakt, der nicht mehr ignoriert werden kann: Die sächsische Staatsregierung ist mit der Zahl ankommender Asylbewerber hoffnungslos überfordert, hat keine anderen Alternativen, als die Menschen in Turnhallen einzupferchen. Statt zuzugeben, überfordert zu sein, werden die wahren Umstände verharmlost! Fakt ist, dass die zuständigen Stellen nicht mehr in der Lage sind, die Asylbewerber bei ihrer Ankunft der obligatorischen Befragung zu unterziehen. Statt dessen werden sie sofort auf die Landkreise verteilt, um später wiedergeholt und befragt zu werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Kosten, die ohnehin immer mehr aus dem Ruder laufen! Wenn der Freistaat pro Asylbewerber mit 1900 Euro im Quartal rechnet - so ist das eine Milchmädchenrechnung! Leider werden publizierte Meinungen, wie die im Dezember vom renommierten Prof. Hans-Werner Sinn vom Wirtschaftsinstitut IFO getätigte Aussage, jeder Einwanderer koste den Staat 79.000 Euro, ignoriert und verschwiegen! Die heute vom Lenkungsausschuss festgelegten Maßnahmen, u.a. den Landkreisen zehn Millionen Euro kurzfristig zur Verfügung zu stellen, sind zwar erste richtige Schritte, am Ende aber nur Flickschusterei, weil weit höhere Kosten auf die sächsischen Steuerzahler zukommen werden. Der Vorschlag, die Bund-Länder-Programme zur Stadtentwicklung können zur dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern (Wohnungen) genutzt werden, halte ich fast schon für zynisch!

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