AfD-Antrag: Asylbewerber in leerstehenden Behörden unterbringen, statt in Turnhallen

Die AfD-Fraktion brachte heute einen Antrag „Leer stehende Räumlichkeiten in Behörden des Freistaates Sachsen als Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber nutzen“ in den Sächsischen Landtag ein.

Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete Andrea Kersten:

„Es wäre sinnvoller, leerstehende Gebäude, die dem Freistaat bereits gehören, statt Turnhallen oder wie zuletzt in Thalheim geschehen sogar Schwimmbäder, für die Unterbringung von Asylsuchenden zu nutzen. In den Bürogebäuden gibt es Fenster zum Lüften, die Migranten hätten eine Intimsphäre, die ihnen in Turnhallen fehlen, zudem kostet der Leerstand den Freistaat viel Geld.

Laut Finanzminister Unland seien, diese Immobilien aber nicht für die Unterbringung Asylsuchender geeignet, obwohl von den 133 Standorten gerade einmal acht Objekte auf Eignung geprüft wurden. Eine Begründung für die Nichteignung blieb er obendrein weitestgehend schuldig. Der Freistaat belastet also weiterhin lieber Kommunen und Landkreise, statt sie bei der Aufnahme von Asylbewerbern mit eigenen Immobilien zu entlasten. Alle Fraktionen lehnten den Antrag der AfD-Fraktion mit teilweise fadenscheinigen und abenteuerlichen Begründungen ab.“

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