AfD-Antrag: Endlich Alternativen zu Tierversuchen anerkennen!

Die AfD-Fraktion brachte einen Antrag „Tierleiden verringern – Alternative Methoden zu Tierversuchen erforschen“ ein. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Sächsischen Landtag, Frauke Petry:

„Unser Ziel sollte sein, dass Tierversuche nur dann stattzufinden haben, wenn ein eindeutiger Wissenszuwachs erkennbar ist, der das Leiden der Tiere rechtfertigt. Beispielhaft sei die Forschung zur Nervenerkrankung ‚Morbus Parkinson‘ genannt – die mit der Krankheit einhergehenden Symptome können inzwischen gelindert werden. Doch der Preis, den die eingesetzten Versuchstiere zu zahlen haben, ist hoch. Sie werden oft nur für die Tests gezüchtet und am Ende einer Versuchsreihe oder bei Überschuss getötet.

Die AfD setzt sich mit dem Antrag dafür ein, dass Tiere nur dann zu Versuchen genutzt werden, wenn keine zur Erforschung gleich gut geeigneten alternativen Methoden vorhanden sind. Weiterhin muss absehbar sein, dass die Ergebnisse des Tierversuchs auf den Menschen übertragbar sind. Wir müssen die tierversuchsvermeidende Forschung stärken und ein gemeinsames Vorgehen bewirken. Wir wollen, dass der Wissenschaftler immer mehr Möglichkeiten hat, sich für die Alternative zum Tierversuch entscheiden zu können. Der Antrag soll sensibilisieren und auf ein gemeinsames Vorgehen der Länder hinwirken, die Situation von Versuchstieren endlich zu verbessern. Durch Forschung und gesetzgeberische Initiativen.

Dass die Fraktionen der CDU und Grünen unseren Antrag ablehnen, weil sie eine angebliche populistische Stimmungsmache auf dem Strom des Tierschutzes sehen und uns schließlich auch noch vorwerfen, wir wüssten um die Sinnlosigkeit der Antragseinbringung, um am Ende nur das Parlament zu demaskieren, zeigt deren Ignoranz und Arroganz gegenüber der Demokratie – und nicht zuletzt des Tierwohls.

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