AfD-Antrag: Wir brauchen Heimatkunde statt Staatsbürgerkunde 2.0

Die AfD-Fraktion stellt morgen einen Antrag (Drs 6/13054) im Sächsischen Landtag, dass der Sachunterricht in der Grundschule in „Heimatkunde“ umbenannt und der Gemeinschaftskundeunterricht nicht schon in der 7. Klasse angeboten wird.

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, erklärt:

„Schüler werden zum Moscheebesuch gezwungen, feiern das Zuckerfest in Schulen und sollen kein Schweinefleisch mehr in der Schulspeisung essen. Diese einseitige schulpolitische Entwicklung halten wir für falsch. Mit unserem Antrag wollen wir diese Entwicklung stoppen und durch den Begriff „Heimat“ und dessen Werte wieder positiv besetzen. Die Heimatkunde soll Grundlage und Anknüpfungspunkt grundschulischer Bildung sein. Das soll mit der Umbenennung von Sachkunde in Heimat auch verdeutlicht werden.

Zudem plant das Kultusministerium den Gemeinschaftskundeunterricht bereits ab der 7. Klasse einzuführen. Das lehnt die AfD-Fraktion ab. Unsere Schüler sollen sich eigenständig eine politische Meinung bilden und nicht durch eine erweitere politische Bildung in der Schule einer einseitigen Einflussnahme ausgesetzt werden. Wir wollen, dass die Schule mündige Staatsbürger erzieht und keine politisch-pädagogischen 68´er Weltbilder in die Gehirne unserer Kinder pflanzt.“

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