AfD bei Auftaktveranstaltung „Zukunft gestalten“ – EU-Förderung für Sachsen 2014 – 2020 mit dabei

Das sächsische Staatsministerium für Wirtschaft Arbeit und Verkehr lud zu einer ersten Informationsveranstaltung bezüglich der neuen Förderperiode 2014 bis 2020 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung ein. Auch die AfD-Fraktion des sächsischen Landtages war hier vertreten.

 

Die Veranstaltung fand in den historischen Räumlichkeiten der Deutschen Werkstätten Hellerau statt. Ein in Dresden-Hellerau ansässiges mittelständiges Unternehmen mit 200 Mitarbeitern.

 

Die Eröffnung erfolgte durch eine Rede des neuen sächsischen Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Herrn Martin Dulig (SPD).

In dieser und in der anschließenden Podiumsdiskussion kündigte der Minister im Kabinett Tillich eine zukunftsweisende Richtung an. An dieser wird er und die Regierung sich in den nächsten Monaten und Jahren messen lassen müssen.

Dulig meinte: „ Ein wirtschaftlicher Fortschritt ohne sozialen Fortschritt ist kein Fortschritt.“ Eine gut gemeinte Floskel, die es nun gilt mit Leben zu erfüllen.

 

Auf die Anmahnung des Rektors der TU Chemnitz von Prof. Dr. Arnold van Zyl, dass sich die Studentenzahlen in den letzten Jahren verdoppelt haben, die Haushaltsstellen für die Universität jedoch um 1/3 verkleinert wurden, ging Herr Dulig nicht ein. Doch gerade hier ist Handeln notwendig, denn besonders gute Ausbildung, Qualifikation und Entwicklung schafft zukünftige Innovationen. Diese gestalten den Standort Sachsen attraktiver und wettbewerbsfähiger.

 

Auf die kritischen Anmerkungen von Herrn Straub, dem Geschäftsführer der Deutschen Werkstätten Hellerau, in Bezug auf eine bürokratische und schubladendenkende Vergabepraxis von Fördermitteln, entgegnete Dulig dass er eine Atmosphäre der „Ermöglichungskultur und des Vertrauens“ schaffen will, umso die sächsische Wirtschaft auch in Krisenzeiten zu stärken.

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht und auch hier wird die AfD-Fraktion Herrn Dulig beim Wort nehmen und diesen Prozess intensiv beobachten.

 

(Anmerkung: Das Gesamtbudget aus Europäische Sozialfond (ESF) und Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für Sachsen beträgt für diesen Zeitraum über 2,3 Mrd. Euro.)

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