AfD fordert: Marodes Verkehrsnetz endlich sanieren – Breitbandausbau beschleunigen

Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln mitteilte, fühlen sich Zwei Drittel aller Firmen in Deutschland durch Infrastrukturhemmnisse belastet. Seit der letzten Umfrage im Jahre 2013 ist dieser Wert deutlich gestiegen.
 
Dazu kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher, Mario Beger:
 
„Jahrelang wurden wichtige Straßenbaumaßnahmen von der CDU-geführten Regierung immer wieder verzögert oder schlecht angegangen, wie das Beispiel B178 in der Oberlausitz zeigt. Nun musste das sächsische Wirtschaftsministerium zugeben, dass ‚von den 4600 Kilometer Staatsstraße 45 Prozent in einem schlechten Zustand sind‘ und saniert werden müssten. Zudem sollen 12 Prozent aller Brücken baufällig sein.
 
Die dauerhafte Vernachlässigung von Infrastrukturprojekten wirkt sich massiv auf die Logistik aus. Das Ergebnis erleben wir täglich auf unseren Autobahnen: Mega-Staus.
Hinzu kommt der schleppende Breitbandausbau. All das wirkt sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Unternehmen negativ aus. Gerade die kleinteilige und vielfältige sächsische Wirtschaft benötigt ein gut ausgebautes Verkehrsnetz und schnelle Datenanbindungen.
 
Die AfD-Fraktion fordert, dass die Landesregierung dringend notwendige Verkehrsmaßnahmen und den Breitbandausbau, vor allem im ländlichen Raum, sofort umsetzt. Mit jeder weiteren Verzögerung werden die Sanierungs- und Neubaukosten für den Steuerzahler steigen.“

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