AfD fordert: Verstümmelung von Rehkitzen endlich beenden

Jährlich werden nach einem Bericht der BILD bundesweit bis zu 100 000 Rehkitze von Mähdreschern verstümmelt oder getötet, weil ihnen in den ersten Lebenswochen der Fluchtinstinkt fehlt. Abhilfe könnte der Einsatz von Drohnen schaffen.

Dazu kommentiert der tierpolitische Sprecher, Sebastian Wippel:

„Das Schreien eines jungen Rehkitz, welches von Mähdreschern im Ernteeinsatz auf dem Feld die Gliedmaßen abgehäckselt bekommt, lässt jeden noch so starken Landwirt erschauern. Die qualvollen Schreie und Bilder brennen sich jedem Bauern ins Gedächtnis. Um das zu verhindern, bietet sich der Einsatz von Drohnen an, die beim Aufspüren von Rehkitzen mehr Sicherheit bieten als reine personalaufwändige Vergrämungsmethoden. Dank dem gezielten Einsatz von Flug-Drohnen, ausgestattet mit speziellen Infrarot-Kameras, können die Tiere aufgespürt und so vor den todbringenden Messern des Mähdreschers gerettet werden.

Ein weiterer Aspekt spricht für den Einsatz von Drohnen. Die Luftaufklärung von Wiesen und Feldern ergeben für Jäger und Landwirte weitere Erkenntnisse über Wild- und Ernteschäden. Nach Angaben des Fachjournals ‚Jägermagazin’ können zehn bis fünfzehn Hektar pro Stunde überflogen werden.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung