AfD fordert Zusatzrente für schlecht bezahlte Erwerbsbiografien

Seit Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 haben knapp 1,2 Millionen Sachsen diese Sozialleistung in Anspruch nehmen müssen.

André Barth, parlamentarische Geschäftsführer und finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kommentiert:

„Die erschreckend hohe Zahl zeigt, wie weit die Verarmung großer Bevölkerungsteile in Sachsen, besonders im ländlichen Bereich, fortgeschritten ist. Viele Erwerbsbiografien der letzten Jahre schwankten zwischen Hartz IV und Minijob.
Hunderttausende Arbeitsplätze sind nach der Wende verloren gegangen und viele Bürger fanden nie wieder eine längerfristige Arbeitsstelle, sondern hielten sich mit schlecht bezahlten Minijobs über Wasser. Trotz Arbeit sind viele Rentner heute in Sachsen so arm, dass sie von der Grundsicherung leben müssen.

Daher fordert die AfD-Fraktion für alle sozial schwachen Rentner einen Rentenaufschlag von 10 Euro pro Arbeitsjahr auf die Grundsicherung. Damit würden Arbeitnehmer, die im Niedriglohnsektor gearbeitet haben, eine Anerkennung für jahrelanges Arbeiten erhalten. Somit ist für ein würdiges Auskommen auch im Rentenalter gesorgt.“

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