AfD Fraktion fordert öffentliche Datei für Schwerstkriminelle

Seit Jahresbeginn veröffentlicht die polnische Regierung im Internet die Daten früherer Sexualstraftäter. Das Register enthält Informationen der gefährlichsten verurteilten Sexualverbrecher. Neben dem Foto und dem Namen der betroffenen Personen wird auch der aktuelle Wohnort veröffentlicht.
Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:
„Die AfD Fraktion fordert eine öffentliche Datei für Schwerstkriminelle. Gerade mit Blick auf die polizeiliche Kriminalstatistik 2016 wird deutlich, dass Kinder und Frauen noch besser vor sexuellen Straftätern und Übergriffen geschützt werden müssen.

Was jetzt Polen umsetzt, ist nicht neu, aber gut. In den USA haben Bürger schon seit 2005 das Recht auf Informationen über verurteilte Sexualstraftäter. Bereits 2006 forderte Hamburgs SPD-Landeschef Mathias Petersen, dass Kinderschänder öffentlich an den Pranger stellt werden. Auch die CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär erklärte damals: ´Die Sicherheit unserer Kinder sollte über dem Datenschutz stehen´.

Einige Jahre später verlangte Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft eine Art Internetpranger und forderte in der Bild am Sonntag: “Ich will wissen, wenn ein Vergewaltiger in der Nachbarschaft meiner Enkelin wohnt.“

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