AfD-Fraktion fordert zehn Euro Rentenzuschlag pro Arbeitsjahr!

Laut sächsischer Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, arbeiten immer mehr Bürger nach dem Renteneintritt weiter. Aktuell sind es fast 10.800 Beschäftige, sowie über 47.000 Minijobber, die bereits im Rentenalter sind.

Dazu erklärt Andrè Wendt, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Nicht nur in Sachsen, sondern auch in den anderen Bundesländern leben Rentner mittlerweile in Armut. Auch die zukünftige Rentnergeneration wird massiv davon betroffen sein, wenn das Rentenniveau weiter abgesenkt wird und die Besteuerung der Renten steigt. Das, was die Altpartien, an der Spitze CDU und SPD, bisher abgeliefert haben ist ein Armutszeugnis und ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung.
Wenn beispielsweise ein Koch oder eine Friseurin 45 Jahre lang arbeitet und um die zwölf Euro pro Stunde verdient, so werden diese Steuerzahler gerade mal so auf eine Rente auf Grundsicherungsniveau von ca. 800 Euro kommen.

Das ist ein Skandal, ein Leben lang hart gearbeitet und Steuern gezahlt und dennoch keine Rente, von der man halbwegs leben kann. Deshalb haben wir einen Vorschlag gemacht. Wir möchten diejenigen belohnen, die gearbeitet haben und deshalb pro Arbeitsjahr 10 Euro aufschlagen, sodass die betroffenen Arbeitnehmer nach 45 Jahren eine Rente in Höhe von ca. 1250 Euro erhalten. Dies dann natürlich auch steuerfrei. Die AfD ist die neue soziale Kraft in Deutschland, eben eine Volkspartei, die nicht mehr wegzudenken ist.“

Der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban erklärt:

„Im Niedriglohn-Sektor ist das Leistungsprinzip heute fast abgeschafft. Verkäufer, Frisöre und andere fleißige Berufstätige verdienen nur unwesentlich mehr, als Sozialhilfeempfänger. In der Rente werden sie sogar auf eine Stufe gestellt mit Menschen, die nie gearbeitet haben.“

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