AfD-Fraktion: Gleichstellungsbeauftragte abschaffen - sie fördern die Ungleichheit!

Zur Ablehnung des AfD-Antrages „Streichung der Verpflichtung für Kommunen und Landkreise, Gleichstellungsbeauftrage zu bestellen“ erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete Detlev Spangenberg:

„Die Gleichstellung von Mann und Frau im Berufsalltag ist seit langem vollzogen. In vielen Lebensbereichen sind Mädchen und Frauen inzwischen im Vorteil gegenüber dem männlichen Geschlecht. Wozu brauchen wir eine Gleichstellungsbeauftragte, wenn im öffentlichen Dienst mehr als doppelt so viele Frauen arbeiten wie Männer, wenn an unseren Schulen 70 Prozent Frauen arbeiten und 56 Prozent aller Hochschulabsolventen Frauen sind?

Die vielzitierten Einkommensunterschiede sind mittlerweile auf sieben Prozent geschrumpft und sie sind meistens der Berufswahl geschuldet: Ein Ingenieur oder Schweißer verdient eben mehr als eine Germanistin oder Floristin. Hier regelt Angebot und Nachfrage den Preis. Wenn eine angestrebte finanzielle Entlohnung durch die Berufswahl nicht erreicht wird, kann man nicht von Benachteiligung sprechen.

Benachteiligt sind heute eher die Männer. In gefährlichen Berufen mit der Gefahr der Frühverrentung arbeiten wesentlich mehr Männer und das ohne entsprechende Würdigung. Bei den Jungen finden wir mehr Sprachschwierigkeiten, mehr Leseschwäche und mehr Schulabbrecher. An den unterprivilegierten Förder-und Hauptschulen lernen ein Drittel mehr Jungen. Angesichts dieser Verwerfungen müsste über eine Förderung von Jungen und Männern nachgedacht werden. Gefördert wird aber nur das weibliche Geschlecht mit Veranstaltungen wie Mädchenferienlager, Frauenwerkstatt, Infobörse für Mädchen und Frauen und Frauenschwimmen.

Die Gleichstellungsbeauftragten fördern die Ungleichheit und tragen zur zunehmenden Spannung in der Gesellschaft bei.“

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