AfD-Fraktion lehnt Gleichberechtigung der „Homo-Ehe“ ab

Zur neu entfachten Debatte um die Gleichstellung der Homo-Ehe, vertritt die Fraktion der AfD im Sächsischen Landtag folgende Position:

„Die Gleichstellung der Partnerschaft zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren mit der Ehe lehnt die Fraktion der AfD ab. Ehe und Familie stehen laut Artikel 6 des Grundgesetzes unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Die Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare ist jedoch zu akzeptieren, zu tolerieren und bei der steuerrechtlichen Einstufung mit der Ehe gleichzusetzen.
Jedoch ist die Verbindung zwischen Mann und Frau die einzig von der Natur vorgesehene Verbindung zur Zeugung von Kindern. Sie ist historisch und religiös in Europa gewachsen und geprägt. Eine so genannte „Ehe für alle“ bedeutet den Verlust dieses besonderen Schutzstatus und führt schleichend zur Egalisierung der Gesellschaft. Sie wird Einfallstor für weitergehende Forderungen, etwa nach Gleichstellung polygamer Lebensformen.

Die sächsische CDU lehnt die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ebenfalls ab. Allerdings steht sie damit gegen weitergehende Forderungen großer Teile der Bundespartei, die derzeit ebenfalls über die Gleichsetzung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe debattiert. Es ist absehbar, dass die sächsische CDU dem ideologischen Druck aus Berlin nicht gewachsen sein wird. Diese Entwicklung ist bei der AfD nicht zu erwarten.“

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