AfD-Fraktion unterstützt DEHOGA-Forderung

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung beschäftigten in Sachsen 32 Prozent der Betriebe im Jahr 2014 mindestens einen Mitarbeiter für weniger als 8,50 Euro Stundenlohn (Das sind Arbeitsplätze für ungelernte Kräfte). Besonders das Gastgewerbe ist davon betroffen. Jetzt fordert Helmut Apitzsch, Präsident des der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), eine schnelle Entbürokratisierung des Gesetzes. Carsten Hütter, AfD-Landtagsabgeordneter aus dem Erzgebirgskreis und sächsischer Vize-Chef der ´Alternative für Deutschland´: "Wir unterstützen die Forderungen der DEHOGA und vieler kleinen und mittelständischen Unternehmen, die Dokumentationspflicht beim Mindestlohn drastisch zu vereinfachen. Eine Forderung, die auch von Dietmar Mothes, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer unterstützt wird. Es kann nicht sein, dass von Zoll und Finanzamt verlangt wird, selbst Pausenzeiten und, überspitzt formuliert, der Gang zur Toilette minutiös dokumentiert werden soll. Vor allem vom Gastgewerbe, das laut der neuen IAB-Studie am meisten vom Mindestlohn betroffen ist, sind diese Forderungen nicht zu erfüllen." Das unsere Bürger, gerade hier in den neuen Bundesländern dringend mehr Geld verdienen müssen, ist für mich unbestritten, den Betrieben muss aber die Möglichkeit gegeben werden diese Mehrkosten zu erwirtschaften.

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