AfD-Fraktion: Waffenverbot für Polizei - politisch grober Unfug der Grünen im Landtag

Zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bei sämtlichen öffentlichen Auftritten der Polizei auf das Tragen, Zurschaustellen oder Vorführen von Waffen zu verzichten, erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel: "Die Grünen machen mit diesem Antrag ihrem Ruf als Verbotspartei erneut alle Ehre. Für Polizisten sind Waffen zwar das letzte, aber dennoch wichtige Mittel, um Angriffe auf Leib und Leben oder schwere Straftaten abwenden zu können. Ihnen nun das Recht abzusprechen Waffen zu tragen - etwa bei so genannten Berufsfelderkundungswochen, wo Polizei-Bewerbern der Beruf nahegebracht wird - ist politisch grober Unfug.

Zum Kochberuf gehören Messer, zum Friseurberuf Scheren und zur Polizei die Dienstwaffe. Nach von den Grünen gefordertem Fleischverbot, Rauchverbot, Schnellfahr- und Ponyverbot auf Jahrmärkten nun die nächste krumme Idee der Partei der eifernden Lebens- und Verhaltensstildiktatoren." AfD-Fraktionsvorsitzende Frauke Petry ergänzt: "Bereits jetzt hat Deutschland das strengste Waffenrecht in Europa. Die AfD setzt sich für dessen Liberalisierung ein, denn Jäger und Sportschützen sind keine Kriminellen, die unter Generalverdacht zu stellen sind. Das Recht zum Besitz von Waffen ist seit der Französischen Revolution Kennzeichen des Citoyen, also des freien Bürgers, der eigenverantwortlich in der Tradition der Aufklärung das Gemeinwesen mitgestaltet."

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