AfD-Umweltexperte: „Artenverlust grassiert auch in Sachsen“

Eine Untersuchung des Bundesamtes für Naturschutz kam jetzt zu einem ernüchterndem Ergebnis in Sachen Natur- und Artenschutz. Das von der Politik erklärte Ziel, bis 2015 die „Erhöhung der Populationsgrößen der Mehrzahl der Arten in landwirtschaftlichen Ökosystemen“ erreichen zu wollen, erklärte die Studie als gescheitert. Die Experten konstatierten eine tiefe Kluft zwischen dem seit 2007 politisch Gewollten und dem tatsächlich Erreichten. So nimmt die Zahl der angebauten Getreidearten rapide ab. Es dominieren lediglich noch drei Arten: Winterweizen, Winterraps und Mais. In einzelnen Bundesländern, wie Schleswig-Holstein, werden 73 Prozent der Ackerflächen inzwischen damit bebaut. Hackfrüchte (z.B Rüben), Hafer, Kartoffeln und Sommergetreide gehen dagegen rapide zurück. Mit fatalen Folgen für charakteristische Pflanzenarten, wie Acker-Rittersporn, Kahles Ferkelkraut, Rundblättriges Hasenohr oder Acker-Hahnenfuß, die bereits zu 99 Prozent ausgestorben sind. Auch Tierarten werden zunehmend Opfer der Monokultur. Die Wissenschaftler befürchten, dass Vogelarten, wie Uferschnepfe, Bekassine, Rotschenkel oder Großer Brachvogel, für immer aus der Landschaft verschwinden. Der AfD-Umweltexperte, der Landtagsabgeordnete Jörg Urban dazu: „Auch Sachsen ist von der ‚Vermaisung‘ der Landschaft und dem daraus resultierenden Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten betroffen. Für die so genannten grünen Energieträger Biogas und Biosprit wird die Natur geopfert. Die AfD im Landtag wird sich verstärkt für einen ehrlichen und effektiven Heimatschutz einsetzen.“

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