Allgemeinbildung in Sachsens Redaktionsstuben in ernster Gefahr!

In Zusammenhang mit einem umstrittenen Logo beim „SEK“ der sächsischen Polizei, das angeblich an die NS-Zeit erinnern würde, berichtete die Freie Presse heute u.a. wörtlich darüber: “Fraktur fand zu Beginn der NS-Zeit als so genannte deutsche Schrift Anwendung“.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:
„Um die Allgemeinbildung in sächsischen Redaktionsstuben mache ich mir inzwischen ernsthaft Sorgen. Hitler ließ am 3. Januar 1941 die deutsche Fraktur bzw. die gotische Schrift und die Sütterlin-Schreibschrift mit der Behauptung verbieten, es handele sich um ‚Schwabacher Judenlettern‘. Sein Stellvertreter Bormann gab diesen Erlass schriftlich allen deutschen Behörden bekannt. Man entschied, die Antiqua als Normal-Schrift im Deutschen Reich durchzusetzen, die bis heute gebräuchlich ist.
Ich vermute allerdings, dass die Redaktion diesen Fakt zwar kannte, aber bewusst so tat, als wäre die Verwendung von Fraktur in der äußerst rechten Nazi-Ecke zu verorten, um möglicherweise die Polizei – noch dazu eine Eliteeinheit – ideologisch in diese Nähe zu rücken. Wie auch immer: Es ist ein weiteres Beispiel dafür, welches linksgrün-verseuchte Klima in vielen Redaktionsstuben zu herrschen scheint.“
http://www.nuernbergwiki.de/index.php/Schwabacher_Judenlettern

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