Altparteien lehnen AfD-Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache im Landtag geschlossen ab

Die AfD-Fraktion brachte ein „Gesetz zur Aufnahme der deutschen Sprache als Kulturgut in die Sächsische Verfassung“ ein. Dazu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Fraktion Kirsten Muster:

„Kulturgüter sind über Jahrhunderte gewachsene und gepflegte Grundbestandteile der Identität eines Volkes. Je mehr ein Volk sich seiner Identität bewusst ist, je sicherer es in ihr ruht, desto besser vermag es Fremde zu integrieren. Und desto zuversichtlicher kann es der Zukunft entgegensehen. In den Worten des Philosophen Odo Marquard: ‚Zukunft braucht Herkunft.‘ Beim Eigenen beginnt alles. Auch sprachlich. Wer sein Deutsch nicht beherrscht, wird auch kein differenziertes Englisch, Spanisch oder Chinesisch sprechen.

Alle anderen Fraktionen lehnten unseren Antrag geschlossen ab. Eines der ‚Argumente lautete, es sei ‚Quark‘ Für die CDU würden dadurch die Sorben benachteiligt, die Linken verglichen unseren Antrag mit Steinzeitmenschen, die ihr ‚Uga-uga‘ auch nicht unter Schutz stellten und unterstellten uns zudem, wir wollten ‚Völkisch, Lügenpresse, Überfremdung‘ per Gesetz salonfähig machen. Für die SPD ist die Deutsche Sprache nicht bedroht. Sie nannte das Gesetz pure ‚Ideologie des Gestrigen‘. Schließlich meinten die Grünen, feststellen zu müssen, dass Gender-Mainstreaming längst zur Realität gehöre.

Übrigens berichtete 2008 beispielsweise noch ‚RP online‘, dass die Mehrheit in der CDU die deutsche Sprache im Grundgesetz verankern wollte. Es ist verwunderlich, wie flexibel die CDU ihre Grundsätze auszutauschen in der Lage ist.“

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