„Bier-Stasi“ soll vermeintliche Rechte denunzieren

Zur Kampagne der Stadt München und dem bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, künftig kein Bier mehr an vermeintliche Rechte auszuschenken und ihnen keine Räumlichkeiten mehr zu vermieten, erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Detlev Spangenberg:

„Wenn nun, wie in München geplant, Rathaus-Mitarbeiter den Hotel- und Gaststättenverband informieren wollen, der dann wiederum die Brauereinen bittet, die Versorgung für Wirte einzustellen, weil diese angebliche ‚Rechte‘ bedienen, hat das nicht nur etwas mit Gesinnungsschnüffelei zu tun, sondern erinnert fatal an Methoden der Stasi, politisch Andersdenkende erst zu denunzieren, dann zu sanktionieren. Zudem stellt sich die Frage, wie Wirte die ungeliebten Rechten erkennen sollen, wenn die nicht gerade in entsprechender Uniform auflaufen.

Es geht mir nicht um Unterstützung von Rechtsextremisten, deren Ideologie ich ebenfalls verurteile. Aber die Methoden, die hier zur Anwendung kommen sollen, gehören nicht in eine freiheitlich demokratische Grundordnung. Das hat etwas von ‚Bier-Stasi‘. Ich hoffe, dass Sachsens Gastronomen sich nicht für solche Du-Du-Zeigefinger Aktionen von linken Gut- und Bestmenschen missbrauchen lassen. Sachsens Tourismus ist bunt und benötigt keine Tresen-IM in Wirtshäusern.“

Laut der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ sollen Rechtsextreme in München künftig mit solchen Methoden aus Kneipen und Biergärten ferngehalten werden. Die Aktion nennt sich: „München ist bunt!... auch in Gaststätten und Hotels.“

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