Bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer: Zehn Jahre „Schlechtschreibreform“ - kein Grund zum Feiern!

Vor zehn Jahren, am 1. August, trat in Deutschland die so genannte Rechtschreibreform in Kraft, gegen die es zuvor massiven Widerstand gab, weil zu teuer und zu viele widersprüchliche, verwirrende Neu-Regelungen. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Wenn heute der ehemalige Kultusminister Bayerns, Zehetmair, die Rechtschreibreform im Nachhinein als Fehler bezeichnet, den er nicht wiederholen würde, lässt das tief blicken, wie verantwortungslos Gesetze und Regeln teilweise vom Zaun gebrochen werden. Laut Untersuchungen der Uni Siegen, hat sich die Zahl der Schreibfehler bei Schülern seitdem verdoppelt. BILD hatte damals Recht, als es diese Neuregelung ‚Schlechtschreibreform‘ taufte. Die Wochenzeitung Junge Freiheit schreibt bis heute nach den herkömmlichen Regeln. Wenn es nicht wieder neue Millionenkosten verursachen würde müsste diese Reform sofort wieder rückgängig gemacht werden. Sie ist so unmöglich, wie Schifffahrt auf der Autobahn. Es gibt keinen Grund zu feiern.“

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