Bildungsversagen der Tillich-Regierung schlimm wie nie

Der Lehrermangel nimmt in Sachsen immer bedrohlichere Dimensionen an. Seit den Herbstferien soll das Personal-Desaster nun mit 171 neuen Seiteneinsteigern bekämpft werden, im Dezember werden weitere 395 „Neu-Lehrer“ eingestellt. Gleichzeitig hat CDU-Ministerpräsident Tillich seine Ankündigung, pünktlich nach den Herbstferien eine Nachfolge für die zurückgetretene Kultusministerin Kurth zu präsentieren, nicht eingehalten.

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete, André Wendt:

„Das Bildungschaos der Tillich-Regierung wird immer schlimmer. Mittlerweile musste bereits eine Grundschule in Chemnitz für drei Tage komplett schließen, nachdem mehrere Lehrer krank wurden. Nicht einmal eine Vertretung konnte aufgrund des jahrelang kaputtgesparten Lehrkörpers organisiert werden.

Es gibt leider kaum Hoffnung, dass sich diese massive Bildungsmisere in der nächsten Zeit ändern wird. Weil jahrelang sächsische Lehramtsabsolventen nicht eingestellt und zur Abwanderung getrieben wurden, muss das CDU-Kultusministerium nun im großen Stil Quereinsteiger ohne fundierte pädagogische Ausbildung einstellen. Das Chaos ist vorprogrammiert: Von 1377 neuen Seiteneinsteigern in den letzten zwei Schuljahren sind bereits 201 wieder ausgestiegen oder gekündigt worden.

Zudem machen dringend benötigte Grundschullehrer weiter einen Bogen um Sachsen, da sie hier schlechter bezahlt werden als Gymnasial-Lehrer. Den AfD-Antrag auf gleiche Entlohnung (Drs. 6/5135) lehnte auch die CDU ab. Mit dieser Tillich-Regierung wird fahrlässig das hohe sächsische Bildungsniveau verspielt.“

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