Bund versenkt Millionen auf der Suche nach „gesellschaftlichem Zusammenhalt“

Die „Dresdner Neueste Nachrichten“ berichten von einem geplanten Forschungsverbund namens „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, das unter Federführung der TU Dresden bis 2022 die „Hintergründe zu AfD und Pegida-Bewegung“ erforschen soll. Der Bund finanziert das Vorhaben mit einer Summe von 37 Millionen Euro. Das Geld ist im bereits Bundeshaushalt fest eingeplant, obwohl noch kein endgültiges Konzept vorliegt.

Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Kirsten Muster:

„Unser täglich Millionengrab gib uns heute. Anders kann man das nicht bezeichnen, was hier mit Millionen von Steuergeldern gefördert werden soll. Bei dieser Meldung weiß der Bürger zudem gar nicht, was skandalöser ist: die Unsummen für völlig unnötige ‚Forschung‘ oder dass eigentlich nicht erkennbar ist, welches Konzept mit 37 Millionen Euro aufgebaut werden soll. Dieses Geld wäre an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt: für die Finanzierung einer kostenfreien, warmen Schulmahlzeit und für die Renovierung maroder Schulen und Hochschulen. Das Ergebnis dieser ‚Studien‘ können wir übrigens – weitaus günstiger, weil kostenlos – schon vorwegnehmen: die AfD ist dringend nötig, weil Regierungsparteien bei ihren mannigfaltigen Vorhaben so massiv versagen.“

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