CDU-Chef Tillich hat die Braunkohle-Kumpel im Stich gelassen!

Sachsens Ministerpräsident Tillich (CDU) warnt aktuell vor einem schnelleren Braunkohleausstieg und warf der Bundesregierung Wortbruch vor. Am Wochenende beschloss ein Ausschuss der EU-Kommission niedrigere Grenzwerte für Stickoxide, der die Betreiber der Kohlekraftwerke in der Lausitz zu einer Stilllegung bis 2030 zwingen könnte. Das wäre sieben Jahre früher als bisher geplant.

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Tillich hat erneut bewiesen, dass sein Rückgrat ziemlich flexibel dehnbar zu sein scheint. Statt sich wie die AfD-Fraktion im Sächischen Landtag vor die Lausitz-Region und hinter die aktuelle Braunkohle-Förderung zu stellen, laviert er bei diesem Thema windelweich durch die Landschaft. Rund 20.000 Arbeitsplätze in der Lausitz hängen direkt oder indirekt an der Kohle-Politik.

Ein Ministerpräsident mit straffem Rücken und Herz für seine Landsleute würde laut und deutlich bekunden, dass die Braunkohle als Energielieferant unverzichtbar ist und die moderne Förderpolitik längst nicht mehr so umweltschädlich ist wie vor einigen Jahren. Dieses scheinbare Kritisieren, ist wie Mund spitzen ohne zu pfeifen – eben typisch Tillich.“

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