CDU gibt ihre letzten Werte auf

In der SPD fordern Befürworter von Werbung für Abtreibung eine freie Abstimmung innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion über das aktuell geltende Verbot (§219a). Zuvor wurde bereits bekannt, dass CDU-Fraktionschef Kauder der SPD angeboten hatte, mit der Opposition gegen das Verbot zu stimmen.

Karin Wilke, AfD-Landtagsabgeordnete, erklärt:

„Bereits die ersten Tage der großen Koalition zeigen, wie dieses aus der Not geborene Bündnis der beiden Wahlverlierer funktioniert. Verzweifelt klammert sich die CDU ans Kanzleramt und macht dem 20-Prozent Juniorpartner ein Zugeständnis nach dem anderen. Zuerst erhielt die SPD überproportional viele Ministerposten, nun opfert die CDU wahrscheinlich ihre letzten konservativen Positionen beim Schutz des ungeborenen Lebens.

Allerdings vollzieht sich dieser Linksruck in der CDU seit einigen Jahren. Davon zeugen ein überhasteter Ausstieg aus der Kernenergie, eine unausgegorene Energiewende, die Abschaffung der Wehrpflicht und das Werben für mehr Multi-Kulti und Masseneinwanderung. Nicht zuletzt offenbart die „Ehe für alle“, dass mit der CDU als Verteidiger konservativer Werte nicht mehr zu rechnen ist.“

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