CDU-Kretschmer gegen Amtszeitbegrenzung – warum wohl?

Aktuell wird eine Amtszeitbegrenzung von Ministerpräsidenten auf maximal zehn Jahre diskutiert. Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer ist dagegen. Nach seiner Überzeugung regle sich ein Ausscheiden von ganz allein, da es schwierig sei, „nach zehn Jahren und mehr Jahren mit neuen Ideen überzeugen zu können“, berichtet die „Freie Presse“. Allerdings hatte Kretschmer erst vor zwei Tagen in den ARD-Tagesthemen behauptet, CDU-Bundeskanzlerin Merkel „hat diesem Land gut getan“ und er sehe keinerlei Anlass für einen Wechsel im Kanzleramt.

André Barth, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, erklärt:

„Der eklatante Widerspruch in Kretschmers Aussagen ist mehr als offensichtlich: Noch nie in der Nachkriegsgeschichte wurde im Kanzleramt eine derart zerstörerische und ideenlose Politik drei Legislaturperioden hintereinander betrieben. Zwei Drittel aller Deutschen haben laut ‚Welt-Trend‘ von Merkel die Nase voll und wünschen sich dringend eine personelle Erneuerung.

Laut Kretschmer müsste Merkel also schleunigst entsorgt werden. Sachsens CDU-Ministerpräsident und Merkel-Zögling klammert sich aber weiter an den Rockzipfel der Kanzlerin und stärkt ihr den Rücken. Scheinbar ahnt Wahlverlierer Kretschmer, dass er nur ein Ministerpräsident von Merkels Gnaden ist und seinen lukrativen Posten auch ganz schnell wieder verlieren kann.“

 

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