CDU-Maskottchen: Erst groß gemacht und nun AfD-Lösungen übernehmen

Nach einem Zeitungsbericht will Ministerpräsident Kretschmer die Anzahl der Wölfe in der Lausitz begrenzen. Das erklärte er auf einem Bürgerforum bei Niesky.
Dazu kommentiert die AfD-Abgeordnete aus der Oberlausitz, Silke Grimm:
„Diese Aussage ist ein weiteres Beispiel für die verlogene CDU-Politik. Jahrelang wurde das CDU-Maskottchen mit finanzieller Unterstützung groß gezogen. Unsere Kleinen Anfrage (Drs. 6/12350) ergab, dass 2016 über 135.000 Euro in das Wolfsmanagement und in Wolfspräventionsberatungen geflossen sind. Ein Jahr später wurden die Ausgaben deutlich erhöht. Über 200.000 Euro sind mittlerweile der CDU- Regierung ihrem ´Lieblingstier´ Wolf wert.
Nun übernimmt die CDU unsere Forderungen, welche wir im Antrag (Drs. 6/7107) bereits 2016 in den Landtag eingereicht haben. Damals wurde unser Antrag, welcher die sinnvolle Dezimierung des Wolfes vorsah, auch von der CDU abgelehnt. Die CDU sollte unsere Anträge genauer lesen, bevor sie diese ablehnt und unsere Lösungen als eigene präsentiert.“

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