CDU spaltet Lehrerschaft weiter und verweigert Auskunft auf AfD-Anfrage

Nach den einseitigen CDU-Plänen zur Lehrerverbeamtung gibt es massiven Protest in der Lehrerschaft über die ungleiche Bezahlung. Wie hoch die Nettolohnlücke zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern ist, wollte deshalb die AfD-Fraktion von der Staatsregierung wissen (Drs. 6/12849). Das CDU-Finanzministerium verweigerte die Auskunft. Es würden „Statusunterschiede“ zwischen Beamten und Angestellten bestehen und diese könnten nicht durch eine höhere Bezahlung ausglichen werden.

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, erklärt:

„Die CDU spaltet die Lehrerschaft und sorgt massiv für schlechte Stimmung in den Lehrerzimmern. Gerade ältere Lehrer, die bisher mit großem Engagement den totalen Kollaps an Sachsens Schulen verhindert haben, sollen so gut wie nicht von höheren Gehältern und Pensionen profitieren. Für sie ein Schlag ins Gesicht, der die Stimmung weiter in den Keller rauschen lässt.

Offensichtlich gibt es im CDU-Kultusministerium keine Überlegungen, den Lehrern 42+ überhaupt einen finanziellen Ausgleich zu gewähren. Die Staatsregierung hält sich an ‚Statusunterschieden‘ fest und würgt jede Debatte ab.“

 

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