CDU versagt bei Regulierung der Wölfe auf ganzer Linie

Nachdem Wölfe in der Lausitz zum x-ten Mal in Schafherden eindrangen und dutzende Tiere zerfleischten, genehmigte das CDU-Umweltministerium nun zähneknirschend den Abschuss eines „Problem-Wolfs“ durch vorher bestimmte Jäger. Die Naturschützer vom NABU kritisierten den bewilligten Abschuss als „fachlich unbegründet sowie rechtlich nicht haltbar“.

Dazu erklärt die Lausitzer AfD-Landtagsabgeordnete, Silke Grimm:

„Die Kritik der ‚Naturschützer‘ ist scheinheilig und durchsichtig. Über Jahre hinweg hat diese Lobby mit Unterstützung der CDU eine regelrechte ‚Wolfindustrie‘ aufgebaut und fürchtet nun um lukrative Jobs und Fördergelder. Dafür sind sich die ‚Aktivisten‘ nicht zu schade, eine angebliche europäische ‚Flachlandpopulation‘ zu kreieren, die keiner wissenschaftlichen Analyse standhält. Mittlerweile bedroht die Wolfslobby gar mit militanten Aktionen die Jäger, wie die ‚Sächsische Zeitung‘ berichtet.

Verantwortlich für die ungebremste Ausbreitung des Wolfes in unserer Kulturlandschaft und das nun entstandene Chaos ist allein die CDU. Den Antrag der AfD-Fraktion zu Regulierung der Wolfspopulation (Drs. 6/7107) haben auch die Christdemokraten abgelehnt. Wenn nun die CDU einen bestimmten Wolf von einigen ausgesuchten Jägern abschießen lassen will, müssen wir alle die Daumen drücken, dass Wolf und Jäger sich in den nächsten Monaten zufällig begegnen. Effektive Politik zum Wohle der Bürger sieht anders aus.“

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