CDU-Wolfsansiedlung: Erste Tierhalter geben auf!

Der Chef des Landesbauernverbands und der Landesarbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaften Zschommler kritisiert den „politischen Umgang“ mit dem Wolf. Auf dem Land gebe es keine Akzeptanz für die ungebremste Ausbreitung des Raubtieres. Der Wolf müsse geschossen werden, wenn er in Dörfern auftaucht. Zudem müsste der komplette Schaden und Herdenschutz an Nutztierhalter gezahlt werden.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Zu Recht wird das Lieblingsprojekt der CDU für den ländlichen Raum – die Wiederansiedlung des Wolfs kritisiert. Aus der Perspektive abgehobener Eliten in den Städten, scheinen die Ängste und wirtschaftlichen Schäden der Dorfbewohner offensichtlich keine Rolle zu spielen.

Nicht einmal die Kosten für das Wolfs-Experiment will die CDU übernehmen: Etliche Schäfer in der Lausitz mussten laut Bauernverband bereits aufgeben, weil sie für den Herdenschutz und für gerissene Tiere nicht genug finanzielle Hilfe erhielten. Der Niedergang der Nutztierhaltung und der damit verbundene Niedergang der Landschaftspflege sind scheinbar als Kollateralschäden in das CDU-Projekt eingepreist. So wird dem ländlichen Raum nicht geholfen.“

 

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung