Dänemark „übernimmt“ AfD-Antrag zur Gesichtsverschleierung

Seit August gilt nun in Dänemark ein Voll- und Gesichtsverschleierungsverbot im öffentlichen Raum. Wie DIE WELT berichtet, können bei mehrmaligen Verstößen Bußgelder bis zu 10.000 Kronen (1340 Euro) verhängt werden.
 
Dazu kommentiert der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, André Barth:
 
„Ich begrüße Dänemarks neues Verschleierungsverbot. Wieder einmal zeigt sich, dass es außerhalb Deutschlands noch normal handelnde Regierungen gibt. Es ist ein wesentliches Element unserer Werteordnung, dass sich Menschen frei und gleichrangig begegnen und miteinander in Kommunikation treten können. Die Vollverschleierung ist nach unserer Auffassung allerdings ein Verstoß gegen die Menschenwürde, die Gleichstellung der Geschlechter und gegen unsere Tradition, Gesicht zu zeigen. Sie ist zudem ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau.
 
Als AfD-Fraktion haben wir 2016 einen Gesetzentwurf (6/6124) zur „Gesichtsverschleierung im öffentlichen Raum“ eingereicht. In bekannter Manier wurde dies von den Alt- und Konsensparteien mit heuchlerischen Ausreden abgelehnt.
 
Die AfD-Fraktion tritt auch weiterhin für ein Burkaverbot ein. Was in Frankreich, Belgien, Italien und Österreich möglich ist, muss auch hierzulande machbar sein.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung