Der Weg aus der Krise

Die Freie Presse berichtet, dass nach den Winterferien voraussichtlich Dutzende Lehrer an sächsischen Schulen fehlen. Auf 660 offene Stellen bewarben sich nur 323 ausgebildete Lehrer, die restlichen Stellen können von Seiteneinsteigern nicht völlig abgedeckt werden.

Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Karin Wilke:

„Sehenden Auges steuert die Regierung die sächsischen Schulen immer tiefer in die Misere. Denn Verbeamtung allein verschafft uns noch keine neuen Lehrer, wie die CDU sich das erträumt. Diese Lehrer sind einfach nicht da.

Es sei denn, wir holen sie aus den Vorbereitungsklassen für ausländische Kinder und Jugendliche wieder hinein in den Regelunterricht. Mit den 524 grundständig ausgebildeten Lehrern, die dort derzeit unterrichten, kann man die Lücken problemlos füllen. Genau das hatten wir im vergangenen Plenum bereits beantragt.

Die Kinder und Jugendlichen mit keiner oder geringer Bleibeperspektive, die zeitnah in ihre Heimatländer zurückkehren müssen, wollen wir nicht benachteiligen. Ein Unterricht durch Lehrer für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist optimal für Nichtmuttersprachler und unterstützt ihre Perspektiven in der Heimat."

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