Deutsch soll als Wissenschaftssprache verdrängt werden – aus politischen Gründen

Um ein Zeichen gegen zehntausende Dresdner Montagsdemonstranten zu setzen, will der Direktor des Dresdner Max-Planck-Institutes für molekulare Zellbiologie, Wieland Huttner, die Dresdner an „Zweisprachigkeit gewöhnen“ und findet „positiven Druck von städtischer Seite“ hilfreich, schreibt die Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Unterstützung bekommt er vom Rektor der TU Dresden, Hans-Müller-Steinhagen, der Deutsch als Wissenschaftssprache zurückdrängen möchte und die Zahl der englischen Vorlesungen auf ein Viertel steigern will. Dazu erklärt die hochschulpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Dr. Kirsten Muster:

„Die AfD hält an der Deutschen Sprache als Wissenschaftssprache an Universitäten und Fachhochschulen fest. Die Studenten müssen zunächst in ihrer Muttersprache ihr Hörvermögen, inhaltliches Verständnis und eigene Ausdruckskraft stärken. Direktor Steinhagen hat schon früher versucht, sein Amt zur politischen Einflussnahme zu missbrauchen. So soll er seine Studenten und Mitarbeitern gewarnt haben, sich nicht an den montäglichen Bürgerprotesten zu beteiligen.

Die Pegida -Demonstranten trifft er mit seinem neuerlichen Vorstoß nicht. Umfragen unter den Protestlern haben gezeigt, dass diese Gruppe überdurchschnittlich gebildet und somit Zweisprachigkeit gewöhnt ist. Außerdem richtet sich ihr Protest in keiner Weise gegen Fremde, die in Deutschland als Fachkräfte ihr Geld verdienen, wie in den Medien oft kolportiert wird. Auslöser der Demonstrationen war die verfehlte Asylpolitik der Regierung. Es fehlt an einer konsequente Anwendung bestehender Gesetze und der schnellen Abschiebung abgelehnte Asylbewerber.“

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung