Deutsche Unternehmen müssen wichtiger sein als US-Interessen!

Zur Kritik des Deutschen Bauernbundes an der zu kurzen Antragsfrist für Hilfen, die Einbußen im Milch- und Fleischgeschäft ausgleichen sollen, erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Die sächsischen Bauern sind doppelt gestraft durch eine einseitige Russlandpolitik der Bundesregierung, deren Folgen sie jetzt ausbaden müssen. Zum einen haben die Bauern massive Umsatzeinbußen durch die Russlandsanktionen hinnehmen müssen, zum anderen werden die staatlichen Hilfen für die Betroffenen in einem so kurzen Zeitraum zur Verfügung gestellt, dass die meisten Antragsteller wohl leer ausgehen werden.

Hier zeigt sich die Selbstbezogenheit der Politik der Bundesregierung. Wenn es um die Sanktionierung deutscher Rußland-Exporteure geht, die von den USA gewünscht wird, sind CDU und SPD keine Mühen zu groß, diese Sanktionen im EU-Rahmen durchzusetzen.

Die Hilfen für von den Sanktionen betroffene landwirtschaftliche Unternehmen dagegen werden hastig und lieblos hingeworfen. Ob sie wirklich funktionieren ist der Bundesregierung nicht wichtig. So eine Politik ist nicht im Interesse Deutschlands.

Die AfD-Fraktion fordert die sofortige Aufhebung der Russlandsanktionen und die Einbindung Russlands in eine gemeinsame europäische Politik.“

Diese Seite verwendet Cookies.