Dulig beleidigt Ostdeutsche als „staatshörig“

SPD-Minister Dulig erklärt die aktuellen AfD-Erfolge im Osten mit „Staatshörigkeit“. So titeln heute mehrere Medien (u.a. die „Märkische Oderzeitung). Nach seiner Lesart herrsche ein anderes Staats- und Demokratieverständnis – nämlich, dass der Staat alles regeln soll. Die „Staatshörigkeit“ vieler Ostdeutscher sei zudem der Grund für die Wahlerfolge der AfD in den neuen Ländern. Dulig: „Ich vergleiche das häufig mit einem Pizzadienst: Ich bestelle – ihr liefert, und wenn ihr das nicht macht, seid ihr Volksverräter.“
 
Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende, Jörg Urban:
 
„Ich kann dem erfolglosen SPD-Politiker gern erklären, warum die AfD so erfolgreich ist. Sie ist nämlich genau die Partei, die gegen die verordnete ‚Staatshörigkeit‘ angetreten ist und dafür Zustimmung findet. Die Bürger wollen eben nicht bevormundet, gegängelt und politisch umerzogen werden, sondern wollen, dass brennende Probleme gelöst werden, die nur der Staat lösen kann. Nämlich Sicherheit zu gewähren, Kindern in Schulen solides Wissen statt Ideologie und Genderismus beizubringen und die deutsche Kultur zu ehren und zu pflegen.
 
Genau das tut diese Regierung, zu der auch Duligs SPD gehört, aber gerade nicht. Die sächsischen Bürger sind besonders staatskritisch eingestellt – und das ist auch gut so. So wird Politikern vom Schlage eines arroganten Wirtschaftsministers die Deutungshoheit und die Macht entzogen - Stück für Stück. Politiker haben nämlich tatsächlich zu liefern. Zwar keine Pizzen, aber Ergebnisse ihrer Arbeit. Da Herr Dulig das wohl anscheinend noch immer nicht begriffen hat, wird die AfD künftig noch erfolgreicher sein.
 
Mit Herrn Dulig hat sich die SPD einen denkbar ungeeigneten Ostbeauftragten gewählt.“

Diese Seite verwendet Cookies.