Duligs Abgang ist gut für Sachsen – schlecht für Deutschland

SPD Wirtschaftsminister Dulig wird nach einem Medienbericht als möglicher Bundesfamilienminister gehandelt.

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender, kommentiert:

„Sollte sich diese Meldung bestätigen, kann sich Sachsen freuen. Viele vergessen, dass in Duligs Zeit als Wirtschaftsminister die drohende Schließung des Siemens-Werks in Görlitz, der massive Stellenabbau bei Bombardier in der Lausitz, die Insolvenz des Waggonbaus Niesky und die Insolvenz von Solarworld in Freiberg fallen.
Dulig trägt die Russland-Sanktionen mit, von der vor allem kleine und mittelständische Firmen aus Sachsen betroffen sind.
Das Gleiche gilt auch für die wirtschaftsfeindliche Energiepolitik in der Lausitz. Eine Forderung nach einem Ausstieg aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) haben wir von ihm nicht vernommen. Tausende Arbeitsplätze sind gefährdet oder verloren gegangen.

Dass die sächsische Konjunktur gut läuft, ist in erster Linie ein Verdienst der hiesigen Unternehmen, die sich trotz ausufernder Bürokratie im Wettbewerb gut behaupten. Erfolgreiche Wirtschaftspolitik sieht anders aus.“

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