Energieüberschüsse und Versorgungsengpässe – Der deutscher Sonderweg Energiewende

Laut Tageszeitung „Die Welt“ wurden letztes Jahr in Deutschland mehr Windräder installiert, als die Bundesregierung geplant hatte. Damit wächst das Problem, die Windenergie zum Verbraucher zu transportieren, weil die Leitungskapazität zu gering ist. Außerdem würden Windräder von 8760 möglichen Stunden im Binnenland nur 1300 Stunden unter „Volllast“ Energie liefern. Dazu erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

 

„Der deutsche Alleingang in der Energiewende gerät immer mehr zum Desaster. Aufgrund üppiger Subventionen, die der Stromkunde zahlt, ist es zu einem regelrechten Wildwuchs von Windrädern gekommen. Dabei musste schon im letzten Jahr Strom für eine Milliarde Euro vernichtet werden, weil die Leitungen zum Verbraucher fehlten.

 

Wie unsicher die Energieversorgung durch Windenergie ist, zeigen die neuesten Zahlen zu den Betriebsstunden unter Volllast. Durchschnittlich gerade einmal vier Stunden von 24 liefern die Windräder im Binnenland volle Energie. Für die restliche Zeit muss mehr oder weniger mit  Atom-, Kohle- und Gaskraftwerken unterstützt werden, weil keine relevanten Stromspeicher vorhanden sind. Gleichzeitig forciert aber die Bundesregierung den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung  und Kernenergie - ein riskantes und teures Experiment zu Lasten der Bürger und der deutschen Industrie.“

 

 

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