Erneut zwei Anschläge auf AfD-Bürgerbüros - einer auf Büro der Linken in Sachsen

In Chemnitz, Lugau und Weißwasser wurden über Ostern Anschläge auf Büros der Alternative für Deutschland und auf ein Büro der Linken verübt. In Chemnitz und Lugau traf es zweimal die Büros des AfD-Landtagsabgeordneten Carsten Hütter. Dessen Büro in Chemnitz wurde mit roter Farbe beworfen, in Lugau die Scheiben mit linksradikalen Parolen beschmiert und beklebt. Das Linken-Büro in Weißwasser wurde mit einem Böller attackiert.  Der Chemnitzer Anschlag ist etwa der 20., obwohl die Polizeiwache nur wenige Hundert Meter entfernt davon ist.    

 

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

 

„Das politische Klima in Deutschland ist vergiftet. Anders ist es nicht zu erklären, dass Meinungsstreit immer weniger verbal und demokratisch, dafür mit Gewalt geführt wird. Das extremistische Spektrum von ganz rechts und ganz links radikalisiert sich immer weiter und die personell ausgedünnte Polizei ist immer weniger in der Lage, dieser Tendenz durch Präsenz oder Prävention zu begegnen. Gewalt gegen politisch Andersdenkende hat in der AfD keinen Platz und sollte auch von allen demokratischen Parteien verurteilt werden. Erneut wurde keiner der Täter über Ostern von der Polizei gefasst. Das ist nicht nur schade, sondern gefährdet massiv den Rechtsfrieden in Sachsen.“

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