Erst 25 und schon so krank!

Am 19.06.1990 wurde in Luxemburg das Schengen-Abkommen geschlossen. Zum 25. „Geburtstag“ erklärt der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Barth:

„Am Anfang war die Begeisterung groß – sieben mittel- und westeuropäische Länder bauten 1995 ihre Grenzkontrollen ab. Ärger mit Kriminellen gab es kaum, denn der Wohlstand in diesen Kern-EU-Ländern war annähernd gleich. Dann folgte die EU-Osterweiterung und mit ihr eine überhastete Erweiterung des Schengen-Gebietes 2007, obwohl Polizei und Sicherheitsexperten vor dem großen Wohlstandgefälle warnten. Es kam wie es kommen musste: Die Kriminalität explodierte, nicht nur im Grenzgebiet. Mittlerweile sind organisierte osteuropäische Verbbrecherbanden in ganz Deutschland unterwegs und transportieren große Land- und Baumaschinen per Tieflader seelenruhig über die unkontrollierte Autobahn ab.

Ein weiteres Problem: Die Sicherung deutscher Außengrenzen. Deutschland muss sich nun darauf verlassen, dass Bulgarien, Polen oder Griechenland illegale Grenzübertritte verhindern. Diese Länder scheinen aber mit dem Ansturm illegaler Armutsmigranten derart überfordert, dass jetzt in Ungarn und Bulgarien wieder meterhohe Stahlzäune gebaut werden. Ein Beweis dafür, dass Schengen nach 25 Jahren krank und ein Patient in Europa ist.“

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