Es gibt keine Opfer unterschiedlicher Klassen

Zum Antrag der Fraktion „Die Linke“, „Bleiberecht im Freistaat Sachsen für Opfer rechtsmotivierter Straftaten“, erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sebastian Wippel:

„Der Antrag ist nicht durchdacht und völlig unausgewogen. Wir wollen nicht zwischen Opferklassen unterscheiden und sie in irgendeiner Art gewichten oder gar privilegieren. Jedes Opfer einer Gewalttat ist eines zu viel. Deshalb wäre es unsinnig, Opfer rechtsextremer Gewalt über andere zu stellen. Wenn sie ein dauerhaftes Bleiberecht als Quasi-Belohnung bekämen, könnte es doch auch einen Kleinwagen als Präsent für Opfer von Ausländerkriminalität geben. Wer würde überhaupt festlegen, welche Straftaten als Grundlage dienten? Eine parteieigene Kommission? Offizielle Stellen?

Deutschland war bisher sehr großzügig in der Asylgewährung. Sicher kann sich keiner beschweren, dass unser Staat bei Opfern rechter Gewalt wegsieht. Da dieser Antrag ein Bleiberecht für alle durch die Hintertür durchsetzen will, müssen wir diesen ablehnen.“

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