EU-Bürokratie verschärft Ärztemangel in Sachsen!

Eine neue EU-Verordnung zum Datenschutz zwingt Ärzte zu einem enormen bürokratischen Mehraufwand. Der Präsident der sächsischen Ärztekammer kritisiert die neue Regelung scharf, da alle Patientendaten bereits sehr gut geschützt seien. Er vermutet, dass bis zu 300 Ärzte in Sachsen vorzeitig ihre Praxis aufgeben, weil sie diesen Aufwand nicht mehr betreiben wollen.

Andre Wendt, sozialpolitischer Sprecher, kommentiert:

„Es ist immer das Gleiche: Die EU erlässt hanebüchene Verordnungen und die Nationalstaaten müssen die Kröte schlucken. Dieser Zentralisierungswahn muss endlich aufhören! Die AfD fordert seit ihrer Gründung die Reform der EU zu einem Europa der Vaterländer. Datenschutz in der Medizin, Grenzwerte für Dieselabgase oder die Krümmung von Gurken müssen wieder allein der Souveränität nationaler Parlamente vorbehalten bleiben.

Wenn der Brüsseler Bürokratismus zudem den Ärztemangel im ländlichen Raum verstärkt, muss auch die Staatsregierung endlich aufwachen und gegensteuern. Der Hilferuf der sächsischen Ärztekammer, die sogar einen offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmer geschrieben hat, darf nicht unerhört bleiben. Weltfremde Visionen eines EU-Superstaates dürfen nicht auf dem Rücken sächsischer Patienten ausgetragen werden.“

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