EU mischt sich erneut in nationale Politik ein – Bestandsschutz für Diesel-Fahrzeuge!

Die EU in Brüssel moniert erneut, dass deutsche Pkw die Grenzwerte bei Stickoxiden um mehrere hundert Prozent übersteigen. Zugrunde gelegt war eine entsprechende Studie des Bundesumweltministeriums. Angeblich gibt es laut „Deutschlandfunk“ offenbar Hinweise darauf, dass Berlin in Brüssel zurzeit mit allen Mitteln versuchen soll, strengere Abgasnormen in der EU zu verhindern, um die deutsche Automobilindustrie zu schützen.

Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Silke Grimm:

„Noch vor ein paar Jahren hat kaum jemand über die angeblich so gefährlichen Rußpartikel gesprochen, geschweige denn einen Umweltgau vermutet. Fest steht, dass die deutsche Dieseltechnologie weltweit zur Spitze gehört und geeignet ist, die Spritproduktion für Benziner niedriger zu halten. Diesel-Pkw verbrauchen deutlich weniger als Benziner. Es wird darum weniger CO2 ausgestoßen, als bei Benzin-Kraftwagen.

Hinzu kommt: Das Bundesumweltministerium hat diese neue Untersuchung vorgenommen, ohne dafür zuständig zu sein. Laut Medienberichten wurden andere Temperaturbedingungen bei den Tests angesetzt, als in Brüssel vereinbart waren. Das erklärt logischerweise auch dieses nun vorliegende, angeblich schlechtere Ergebnis.

Brüssel mischt sich zunehmend weiter in nationale Belange ein. Ich plädiere dafür, Dieselfahrzeuge, die von Bürgern oder Unternehmen angeschafft wurden, unter eine Art Bestandsschutz zu stellen. Es kann und darf nicht sein, dass Autofahrer erneut das politische Wirrwar der Altparteien ausbaden, indem sie um-, nach- oder aufrüsten müssen.“

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