FDP = Opportunismus

Die FDP gab bekannt, im Bundestag gegen die Auszahlung der vierten Kredittranche des aktuellen „Rettungspaketes“ für Griechenland stimmen zu wollen.

Andre Barth, finanzpolitischer Sprecher, erklärt:

„Plötzlich geriert sich die FDP als Beschützer des deutschen Steuerzahlers - mehr Scheinheiligkeit und Opportunismus geht nun wirklich nicht.

Es war die FDP, die der Einführung der politisch gewollten Fehlkonstruktion Euro im Bundestag zustimmte, entgegen den Warnungen vieler Ökonomen. Es war die FDP, die bisher alle sogenannten ‚Rettungspakete‘ unterstützte, um die Insolvenzverschleppung von Griechenland weiter zu verschleiern.

Mit dieser unsozialen Politik wurden allein die windigen Spekulationsgeschäfte einer aus dem Ruder gelaufenen Finanzindustrie gedeckt. Während Banker jahrelang fette Gewinne und Boni kassierten, mussten für die Verluste auch dank FDP die ehrlich arbeitenden Bürger und Steuerzahler einspringen. Mittlerweile hat der deutsche Steuerzahler über 100 Milliarden Euro für angebliche ‚Kredite‘ nach Athen überweisen, die er nie wieder sehen wird.

Damit zeigt sich, wessen Anwalt die neoliberale FDP wirklich ist: Der Anwalt der Banker und Finanzjongleure.“

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