Frauke Petry: Bargeld als Zahlungsmittel muss erhalten werden!

Zur Forderung internationaler Chefökonomen nach Abschaffung des Bargeldes, sagt AfD-Fraktions- und Landesvorsitzende Frauke Petry: "Der Zahlungsverkehr mit Bargeld muss zwingend auch in den kommenden Jahren aufrecht erhalten werden. Die in Ökonomen-Hinterzimmern ersonnenen Pläne zur Beseitigung von Münzen und Scheinen ist ein Anschlag auf die persönliche Freiheit aller Bürger mit dem Ziel, bei Bedarf jedweden Zahlungsverkehr über Konten weltweit zu kontrollieren und gegebenenfalls auf Gesamtvermögen zugreifen zu können. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es in nächster Zeit zu Versuchen durch die Gesetzgebung kommen kann, Bargeld aus dem Zahlungsverkehr zu entziehen. Die Alternative für Deutschland wird auf allen politischen Ebenen dagegen ankämpfen." Die Abschaffung des Bargeldes forderte mehrfach u.a. US-Ökonom Kenneth Rogoff, früherer Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF). Als Begründung nennt er: "Papiergeld ist das entscheidende Hindernis, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Seine Beseitigung wäre eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem." Unterstützung für Frauke Petrys Forderung kommt dagegen von Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Nach Analysen der Bundesbank nutzen Verbraucher "Bargeld bei mehr als 80 Prozent aller Transaktionen. Vor diesem Hintergrund bin ich der festen Überzeugung, dass das Bargeld noch lange nicht ausgedient und sehr wohl eine Zukunft hat."

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