Frauke Petry erinnert an das Massaker an kaukasischen Armeniern vor 25 Jahren

Vor 25 Jahren, im Januar 1990, wurden in der damaligen Noch-Sowjetrepublik Aserbaidschan Hunderte Armenier getötet, gefoltert, Frauen vergewaltigt. Aber auch Juden und nichtmuslimische Russen wurden von muslimischen Aufständischen umgebracht, die eine "unabhängige, freie türkische Republik" im Kaukasus errichten wollten. Das Gemetzel dauerte über eine Woche. Dr. Frauke Petry: "Der so genannte Schwarze Januar, spielt in der heutigen Gedenkkultur leider kaum mehr eine Rolle. Während Verbrechen gegen die Menschlichkeit, beispielsweise im Kosovo, zu Recht immer wieder genannt und historisch ins Bewusstsein gerufen werden, ist das Massaker von Baku öffentlich weitestgehend ausgeblendet. Diese Menschen mussten allein wegen ihres Glaubens sterben. Zeitgleich, als in Ostdeutschland die Freiheit siegte."

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