Fühlt sich TU-Rektor Müller-Steinhagen zum Politiker berufen?

Am Sonnabend, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, nahmen auch Vertreter der AfD-Fraktion teil und legten in der Gedenkstätte Münchner Platz Blumen nieder. Der Rektor der TU Dresden, Müller-Steinhagen, sagte dabei sinngemäß in seiner Rede, dass inzwischen wieder „Rassisten“ und „Antisemiten“ im Deutschen Bundestag säßen.


Dazu erklärt der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr.-Ing. Rolf Weigand:


„Ich bin mir nicht sicher, wen der Uni-Rektor damit konkret ansprechen möchte. Vielleicht meint er die gewaltbereiten Vertreter der so genannten ‚Antifa‘, die in seinen Uniräumen trainieren durften, wie man sich bei Demonstrationen am effektivsten gegen Polizisten, die für Ordnung sorgen, zur Wehr setzt und ihre Ketten durchbricht? Die Vertreter der AfD-Fraktion kann er jedenfalls nicht gemeint haben, da sich diese explizit für den Schutz der hier lebenden Juden vor dem massenhaft importierten, antisemitischen Hass, Gewalt und Terror durch religiös bornierte Islamisten einsetzen.


Wie auch immer: Vordringlichste Aufgabe eines Rektors ist es, sich für die Freiheit der Wissenschaft einzusetzen und so viele Studenten wie möglich für die Idee der Lehre zu begeistern. Unabhängig von deren politischer Ausrichtung. Die ist nämlich Privatsache und geht auch den Rektor nichts an. Sollte sich Müller-Steinhagen als zur Neutralität verpflichteter Uni-Rektor allerdings zum Politiker berufen fühlen, sollte er sich für eine Partei entscheiden und seinen Posten an der Uni niederlegen. Alles andere ist nichts weiter als der Versuch ideologischer Umerziehung nach eigenem Gusto - noch dazu als Angestellter der Steuerzahler, also auf deren Kosten.“

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