Geld für altersgerechtes Wohnen statt für Asylunterkünfte

Auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/8440) gab die Staatsregierung bekannt, dass für die Sanierung der als Asylunterkünfte genutzten landeseigenen Turnhallen 2,73 Millionen Euro ausgegeben wurden.

Dazu erklärt die sportpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion und Mitglied im Schulausschuss, Andrea Kersten:

„Nagelneue Turnhallen mussten von Grund auf saniert werden, weil viele Asylbewerber, die vorgeblich Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben. So wurden allein in die Sporthalle der Universität Leipzig 835.000 Euro investiert, damit Studenten dort wieder Sport treiben können.

Gleichzeitig fehlen in Sachsen aktuell 74.000 Wohnungen für alters- und behindertengerechtes Wohnen, berichtet heute die ‚Sächsische Zeitung‘. Für Senioren und Rollstuhlfahrer war in den letzten Jahren nie genug Geld da, um schwellenlose Zugänge zu Häusern und Wohnungen oder Fahrstühle zu bauen. Doch für ‚die Menschen, die erst seit Kurzem hier leben‘ wird ein großes Füllhorn an finanziellen Wohltaten ausgeschüttet - eine Diskriminierung aller sächsischen Steuerzahler.“

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