Grenzen kontrollieren, Strafen verschärfen - Sachsens Crystal-Sumpf trockenlegen!

Nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ starben im vergangenen Jahr 27 Menschen in Sachsen an den Folgen des Drogenkonsums. Damit verdreifachte sich die Zahl im Vergleich zu 2014. Pro Jahr kommen zudem rund 180 Säuglinge mit Schäden auf die Welt, die dem Gebrauch der Droge „Crystal“ durch ihre Mütter zuzuschreiben sind. Allein im Regierungsbezirk Dresden ist das gegenüber dem Jahr 2007 eine Steigerung um 1.000 Prozent.

Dazu erklärt André Wendt, sozialpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der AfD:

„Was muss eigentlich noch an Fakten auf den Tisch kommen, ehe endlich gehandelt wird? Hier hilft schon lange kein schönes Reden in Sonntagsansprachen mehr. Denn schaut man sich die Fakten an, wäre eine Lösung sehr einfach: Crystal wird in tschechischen Hinterzimmern gebraut und von vietnamesischen Händlern in Grenznähe verkauft. Das wird niemand bestreiten. Also wäre es doch die logischste Sache der Welt, diese üble Droge bei Grenzkontrollen aus dem Verkehr zu ziehen.

Interessant ist dabei, dass die Grenzkontrollen nach Tschechien 2007 wegfielen. Und genau seit diesem Jahr verzeichnet die Statistik den unglaublichen Anstieg um 1000 Prozent bei Crystal geschädigten Babys. Bedarf es weiterer Erklärungen? Knapp 200 Kinder, denen Dank dieser teuflischen Droge schon bei ihrer Geburt ein Teil der Chancen auf ein erfülltes Leben genommen ist, sind ein triftiger Grund, die Strafen für gestellte Drogenhändler drastisch zu verschärfen. Und zwar so, dass tatsächlich eine abschreckende Wirkung erzielt wird. Dabei sollten Bewährungsstrafen, auch bei sogenannten Ersttätern, die absolute Ausnahme darstellen. Selbst bei kleinen Mengen muss der Staat den Drogendealern eindeutig und wirksam die rechtlichen Grenzen aufzeigen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. “

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